„Mehr als ein Bauer kann ein Mensch nicht werden“

Bullenmäster Kobler ist mehr als zufrieden mit seinem Beruf

Landwirt Kobler bei der Fütterung

Für was stehen wir täglich morgens auf? Für Johann Kobler ist das eindeutig: Zusammen mit seiner Familie hat sich der passionierte Landwirt auf die Bullenmast spezialisiert. Wichtig ist ihm dabei, dass er seinen Betrieb beständig weiterentwickelt – und das seit über zwei Jahren mit den Sano Fütterungskonzepten. Das Ergebnis: Verkürzung der Mastdauer um einen Monat.

 

Status Quo

1985 hat Johann Kobler den Familienbetrieb von seinen Eltern übernommen. Knapp zehn Jahre später stellte er den Betrieb von Milchproduktion auf einen spezialisierten Stiermastbetrieb um. Zusammen mit seiner Frau Maria und den Kindern Maria und Hannes führt der passionierte Bauer den Betrieb in Eggerding, Österreich. „Mehr als ein Bauer kann ein Mensch nicht werden“, bekennt sich Johann Kobler zu seinem Beruf. „Ich möchte meinen Betrieb beständig weiterentwickeln“, so der engagierte Landwirt weiter. Der letzte große Entwicklungsschritt war der Bau eines neuen Maststalles. Groß feierten sie den Einzug in den neu errichteten Tretmiststall für 280 Bullen.

Lohnunternehmen

Als zweites Standbein hat Johann Kobler noch ein Lohnunternehmen aufgebaut. Als Dienstleistungen bietet er Erntearbeiten mit einem neuen Mähdrescher sowie das Häckseln von Mais an. In der kalten Jahreszeit führt Landwirt Kobler Winterdienstarbeiten durch.

Alle Bullen auf Stroh

Insgesamt mästet Familie Kobler auf 300 Plätzen Bullen, die alle auf Stroh (Tieflauf und Tretmist) gehalten werden. Die Rassen sind Fleckvieh und diverse Kreuzungen mit Fleischrassen wie Weißblaue Belgier, Charolais und Limousin. Die Bullen werden als Fresser mit circa 275 kg zugekauft. Rund 70 % davon stammen aus Mutterkuhbetrieben, die restlichen 30 % werden von umliegenden Milchkuhbetrieben gekauft. Seit Januar 2013 füttert Johann Kobler Sano – und das sehr zufrieden. Als Ziel der gemeinsamen Zusammenarbeit vereinbarten Johann Kobler und Sano Spezialberater Florian Schild damals: höhere tägliche Zunahmen und weniger Verluste.

Fütterung

Viele der zugekauften Fresser stammen von Mutterkuh- und Weidebetrieben. So füttert Betriebsleiter Kobler in den ersten Wochen hauptsächlich Heu und eine Kraftfuttermischung mit Meggi 10® (40 % Getreide, 30 % Körnermais, 20 % Sojaextraktionsschrot und 10 % Meggi10®). Parallel erfolgt langsam die Gewöhnung an die TMR der Bullen. Als Besonderheit erhalten die Bullen als Eiweißkraftfutterkomponente ausschließlich Ackerbohnen.

Ergebnis

Mit den Ergebnissen ist Landwirt Kobler sehr zufrieden. „Seitdem ich Sano füttere, ist es mir gelungen, die Mastdauer um einen Monat zu verkürzen – bei gleichzeitig weniger Verlusten“, schwärmt Johann Kobler. „Aber die Ruhe im Stall übertrifft alles. Die Handhabung von MiproBull 250® in Big Bags gefällt mir ebenso wie Service und Beratung durch Florian Schild“, so der Betriebsleiter weiter. Grassilage und Heu, die nicht selbst verfüttert werden, presst der Landwirt zu Ballen und verkauft diese.

Ihr direkter Kontakt zu uns

Florian Schild
Fachgebietsleiter Tierernährung Schwein/Spezialberater Tierernährung Rind
+43 (0) 664 - 4635260