„Marketing vor Ort“ bei Sano

Landwirtschaft von heute

Wie sieht moderne Landwirtschaft von heute wirklich aus? Wie werden die Tiere gehalten? Welchen Anforderungen stehen Landwirte heutzutage gegenüber und was fordert der Verbraucher? Die Landwirtschaft befindet sich im Umbruch. Ein Spannungsfeld, das auch Marketingfachleute fasziniert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Marketing vor Ort“ besuchten Mitglieder des Marketing-Clubs Niederbayern am 09. Oktober das Agrarunternehmen Sano in Grafenwald, Loiching.

Die Kuh macht Muh und das Schwein macht Oink. So viel ist von der Landwirtschaft noch jedem bekannt. Doch wie sieht moderne Landwirtschaft von heute wirklich aus? Welchen Anforderungen stehen Landwirte heutzutage gegenüber und was fordert der Verbraucher? Die Agrarbranche steckt im Umbruch. In Deutschland werden mehr als 50 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Wie sich die Landwirtschaft verändert, hat deshalb Einfluss auf viele Bereiche Der schneller Wandel ist angetrieben durch Globalisierung, neue Technologien, große Mengen an verfügbarem Wissen und Kunden mit veränderten Ansprüchen und Bedürfnissen. Ein Spannungsfeld, das auch Marketingfachleute fasziniert.

Marketing-Dialog

Am Montag, 09. Oktober, fand deshalb die Veranstaltungsreihe „Marketing vor Ort“ bei Sano – Moderne Tierernährung in Loiching statt und mehr als 35 Mitglieder und Gäste folgten dem Ruf in die Agrarbranche. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Marketing-Club Niederbayern (MCN). Der MCN ist eine Vereinigung von Unternehmern und Führungskräften aus der Region „für lebendiges und marktorientiertes Handeln“. Seit über 30 Jahren ist der Verein elementarer Bestandteil der regionalen Marketinglandschaft und fachlicher Ratgeber für Branchenprofis. Für den lebendigen Dialog finden verschiedene Veranstaltungen statt. „Marketing vor Ort“ ist dabei ein beliebtes Treffen. Bei dem Marketing-Dialog erhalten die Teilnehmer Einblick in Unternehmen aus der Region, deren Struktur und Marketing. Am 09. Oktober führte es die Mitglieder des MCN wortwörtlich „aufs Land“.

Niederbayerische Wurzeln

Dagmar Waldinger, Sano Geschäftsleitung, nahm die Besucher herzlich in Empfang und freute sich über das große Interesse: „Es gibt so viele Verbindungen und es ist schön zu sehen, wie viele sich extra die Zeit und den Weg auf sich genommen haben, um heute hier zu sein.“ Der erste Eindruck ist entscheidend. Beeindruckt zeigten sich die Besucher von dem modernen Bürogebäude. „Vor gut vier Jahren ist aus einer Lagerhalle mit viel Herzblut unser neues Zuhause, ein neues Verwaltungsgebäude entstanden. So geben wir der Veränderung, der neuen Generation, der modernen Landwirtschaft von heute ein Gesicht“, die Unternehmerin weiter. Mit neuen internationalen Vertriebsgesellschaften und Ländervertretungen ist Sano in den letzten Jahren gesund gewachsen, gleichzeitig ist es Dagmar Waldinger aber auch wichtig, die Tradition und Herkunft zu bewahren: „In der Welt zu Hause, aber in Niederbayern dahoam“, machte sie ein klares Bekenntnis zu den niederbayerischen Wurzeln.

Kuh ist nicht gleich Kuh

Im Anschluss begrüßte Jörn Rambach, Präsident des Marketing-Clubs Niederbayern, die Gäste und dankte Dagmar Waldinger und den Gastgebern von Sano für die Einladung. „Hier bei Ihnen ist einer der ersten Schritte in der Lebensmittelkette. Umso mehr freue ich mich, das Unternehmen heute kennenzulernen.“ Matthias Hohlbach, Leiter Marketing und Verkaufsförderung, führte die Besucher in die Unternehmens- und Marketingwelt von Sano ein. „Kuh ist nicht gleich Kuh. Und Betrieb ist nicht gleich Betrieb. Deshalb gehen bei uns die speziell entwickelten Produkte Hand in Hand mit der betriebsindividuellen Beratung auf dem Hof. Fütterung, Haltung, Gesundheit – der Dreiklang spielt eine zentrale Rolle bei den Landwirten von heute.“ Von der Markenstrategie bis zur Kundenanalyse, vom Produktsortiment bis zur Distribution – in seinem Vortrag gab der Marketingfachmann einen Einblick in die Strukturen des Unternehmens und der Branche. Die vielen Fragen im Anschluss zeigten das große Interesse an Sano und dem Agrarbereich. Nach der Theorie ging es für die Besucher in die Praxis. Angefangen bei der Rohwarenannahme nahm Marc Wasmuth, Sano Betriebsleiter, die Gäste mit auf dem Weg entlang der Produktionslinie. „Die Qualitätsstandards bei der Produktion von Futtermitteln sind so hoch wie bei den Nahrungsmitteln für uns Menschen“, waren die Besucher erstaunt.

Kulinarisch ließ man den Abend an der Sano Bar ausklingen und nutzte die Gelegenheit, sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Ihr direkter Kontakt zu uns

Sano Moderne Tierernährung GmbH
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Grafenwald 1
84180 Loiching
Deutschland