10 Punkte für erfolgreiche Milchviehfütterung

Der Grundstein für eine erfolgreiche Laktation wird bereits in der Trockenstehzeit mit dem Sano Fütterungskonzept für die Trockensteher gelegt. Jede Komponente jeden Tag füttern bedeutet, den Pansen immer auf 100% Leistung zu halten. Deshalb muss das Laktationsfutter bestimmte Kriterien erfüllen:

  1.  Qualitativ hochwertiges Grundfutter: Vermeiden Sie Nährstoffverluste und Nachgärungen. Behandeln Sie Ihr Grundfutter vor dem Silieren mit einem Siliermittel, z.B. Labacsil Duo®.

 

  1.  Guter Geruch und Geschmack: Das Futter muss gut riechen und schmecken, damit die Kühe ab Laktationstag 30 mindestens 22 kg Trockensubstanz täglich aufnehmen.

 

  1.  Optimale Trockensubstanz: Die Ration darf weder zu feucht noch zu trocken sein. Die höchste Futteraufnahme wird bei 42 bis 50 % Trockensubstanz der TMR erreicht.

 

  1.  Vermeidung von Selektion: Mischen Sie alle Komponenten, die gefüttert werden sehr gut in die Ration ein, damit die Kuh nicht selektieren kann.

 

  1.  Wiederkäuergerechte Ration: laktierende Kühe machen rund 55 ± 5 Kauschläge pro Bissen.

 

  1.  Alle Komponenten jeden Tag: Die Rationskomponenten sollten ganzjährig verfügbar sein.

 

  1.  Perfekt abgestimmt: Alle Nährstoffe der Futterration müssen aufeinander abgestimmt sein. Das bedeutet: das Verhältnis von Energie zu den anderen Nährstoffen muss stimmen.

 

  1.  Keine Chance zur Verfettung: Mit leichtem Proteinüberschuss in der Ration – besonders im letzten Drittel der Laktation – mindern Sie die Verfettung und fördern die Körperkondition.

 

  1.  10 g Mineralfutter pro kg Milch: Das Futter muss den Stoffwechsel der Tiere anregen und ihm Mineralien, Spurenelemente und Vitamine zurückgeben, die über die Milch verloren gegangen sind: ein Liter Milch enthält 10 g Rohasche. Die Rohasche setzt sich aus Mengenelementen, wie z.B. Calcium, Spurenelementen und Vitaminen zusammen. Deshalb gilt: jeden Tag 10 g Mineralfutter pro Liter Milch.

 

  1.  Futter und Wasser zur freien Verfügung

 

Die Pansenleistung ist dann optimal, wenn die Mikrobenbiomasse am höchsten und das Pansenmilieu genau an die Bedürfnisse der Mikroben angepasst ist. Die höchste Mikrobenbiomasse erreichen Sie, wenn die Ration optimal synchron ist. Das bedeutet, alle Nährstoffe liegen zur selben Zeit in gleichbleibenden Gehalten im Pansen vor. Auch passen langsam, mittel und schnell abbaubares Rohprotein und langsam, mittel und schnell abbaubare Energie zusammen.

Zusätzlich muss für eine gute Rohfaserverdauung ausreichend Zucker vorhanden sein. Passend zum Zuckergehalt benötigen Mikroorganismen zudem schnell verfügbare Stickstoffquellen als „Nahrung“. Das Pansenmilieu ist optimal für die Mikroben, wenn der pH-Wert dauerhaft etwas über 6 liegt und kein Sauerstoff vorhanden ist.

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