5 Sterne-Hotel für Resi, Luzia, Ruth und Co

Beste Leistung und Tierwohl gehen bei Familie Fink Hand in Hand

Landwirt Fink im Stall

Seit vielen Jahren gehört der Lerchenauerhof von Familie Fink zu den Spitzenbetrieben im Bundesland Vorarlberg, Österreich. Die Holstein-Kühe glänzen mit einer Leistung von 11.300 kg Milch und 803 Fett- & Eiweiß-kg in 2014. Wir haben die Familie begleitet und geben im Hofportrait Einblicke in den Vorzeigebetrieb.

 

Status Quo

Das Vorarlberg erfreut sich als Freizeitparadies großer Beliebtheit. Aber nicht nur Touristen kommen in der Gegend auf ihre Kosten, auch landwirtschaftlich hat die Region einiges zu bieten. Im unteren Rheintal, genauer in Lauterach, befindet sich der Hof von Familie Fink. Der Lerchenauerhof ist ein vielseitiger Familienbetrieb. Neben der Milchviehhaltung baut Familie Fink Kartoffeln an, betreibt eine Biogasanlage und mästet Bullen. Die Betriebsleiter Georg und Birgit Fink werden von Birgits Eltern Herbert und Elfriede Ludescher und einem Angestellten unterstützt. Die vier Kinder helfen gelegentlich auch schon mit.

Doppelte Unterstützung

Die Zusammenarbeit mit Sano besteht seit 2011. Anton Matt als zuständiger Sano Händler knüpfte damals den Kontakt zum Betrieb. Zusammen mit Sano Fachberater Christian Klien stehen dem Betrieb Fink somit zwei kompetente Ansprechpartner zur Seite.

Hoher Komfort für Mensch und Tier

Das Tierwohl steht für uns an oberster Stelle“, bekennen Georg und Birgit Fink. Bereits 1995 hat die Landwirtfamilie einen Laufstall errichtet, den sie 2004 erweitert haben. Dabei haben sie Laufgang und Quergänge in der Liegehalle vergrößert, um den Tieren mehr Platz zu bieten. Hubfenster und Trogtränken wurden ebenso montiert. Damit nicht genug hat Familie Fink noch weitere Baumaßnahmen unternommen. Besonders zufrieden sind die beiden mit dem kürzlich umgebauten Wirtschaftsgebäude: „Die alte Scheune haben wir umgebaut in ein neues Heulager mit Kran und in einen großzügigen Transit- und Abkalbebereich auf Stroh. Außerdem befindet sich dort nun ein moderner Kälberstall auf Stroh mit Tränkeautomat“, ergänzt Birgit Fink. Alle Kühe, Kälber und das Jungvieh füttert die Familie auf einer Futterachse. Das Schöne dabei ist, dass alle Tiere sehr gut vom Futtertisch beobachtet werden können. „Optimales Tierwohl ist der Schlüssel für eine wirtschaftliche Milchproduktion und langlebige Kühe“, ist Georg Fink überzeugt. Besonders stolz ist Familie Fink auf die drei Kühe Resi, Luzia und Ruth, die eine Lebensleistung von über 100.000 kg Milch überschritten haben. Resi hat mit einer Lebensleistung von 138.134 kg die Fett- und Eiweißmarke von 10.000 kg übertroffen und kalbt im Herbst zum elften Mal.

Labacsil® Duo für beste Silagen

Bewirtschaftet werden 80 ha landwirtschaftliche Nutzfläche mit Dauergrünland und dem Anbau von Feldfutter, Silomais und Kartoffeln. Die Teil-TMR für die Kühe besteht aus Gras- und Maissilage, Lieschkolbenschrot und Biertreber. Bei der Silagekonservierung setzt Betriebsleiter Fink auf das Siliermittel Labacsil® Duo. „Seit wir Labacsil® Duo einsetzen, sind unsere Silagen noch schmackhafter und stabiler“, berichtet Georg Fink.

Fütterung mit Teil-TMR

Die 90 Kühe erhalten eine auf 28 kg Milch ausgelegte Mischration. Zur Versorgung mit Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen mischt der engagierte Milchviehhalter 300 g Profisan® ein. Fester Bestandteil der Ration ist Kristall Hefe® zur Förderung des Pansenstoffwechsels, der Futteraufnahme und der Futterverwertung. Höher leistende Kühe erhalten ein 18/4er Leistungskraftfutter auf Basis von Körnermais über die Kraftfutterstation. Als Spezialfutter für die ersten 100 Laktationstage erhalten die Kühe „Zaubermix“: ein 18/4er Leistungskraftfutter mit DextroFat Protect®, Topsan® und Propylenglykol.

Gezielte Trockensteherfütterung

Die Trockensteherfütterung ist einfach wie wirkungsvoll gestaltet. Die Ration der Trockensteher besteht aus einem Teil der Ration von den laktierenden Kühen plus 2 kg Stroh. Zur Milchfieberprophylaxe wird Prenata50® eingesetzt. Die zusätzliche Versorgung mit Wirkstoffen übernimmt Fertisan®. Einige Tage vor dem Kalben kommen die Kühe in den neuen Transitstall, damit sie noch besser beobachtet und versorgt werden können. Um den Pansen nach der Geburt schnell zu füllen und die Pansenmikroben zu stimulieren, erhalten alle Kühe unmittelbar nach der Kalbung BoviFit Forte® mit viel Wasser.

Erfolgreiche Kälber und Jungviehaufzucht

Georg und Birgit Fink beschäftigen sich intensiv mit der Kälberaufzucht. „Hier legen wir den Grundstein für leistungsfähige und gesunde Kühe“, ist Familie Fink überzeugt. Besonders gerne trinken die Kälber Sanolac Startino®, den Milchaustauscher mit ausschließlich hochverdaulichem Milcheiweiß in Form von Magermilch- und Molkepulver. So freuen sich die Eheleute Fink über vitale Kälber mit hohen täglichen Zunahmen. Für die Desinfektion und für ein gutes Stallklima sorgt das Stallstreumittel Sanosan®.

Sommer in den Bergen

Wie in Vorarlberg üblich, verbringt das Jungvieh den Sommer auf der Alp. Im Winter erhalten die Jungrinder eine angepasste Ration mit Primasan® zur Versorgung mit Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen. Trotz der extensiven Haltung im Sommer erreichen die Jungrinder ein Erstkalbealter von 26 bis 28 Monaten. Christian Klien und Anton Matt danken der Familie Fink für das entgegengebrachte Vertrauen und die langjährige Zusammenarbeit. „Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre“, resümiert Christian Klien.

Ihr direkter Kontakt zu uns

Christian Klien
Fachberater Tierernährung Rind/Schwein
+43 664 88928134