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Wie lassen sich Tierwohl und hohe Leistungen kombinieren?

Familie Stelthove liegt das Wohl ihrer Tiere am Herzen. Vor fünf Jahren haben sie sich dazu entschlossen einen neuen, modernen Stall zu bauen. Gleichzeitig stimmt auch die Leistung mit über 500 g täglichen Zunahmen bei den Ferkeln und gesunden, vitalen Tieren. Die Frage ist nun: Wie gelingt ihnen das?

 

In Everswinkel bei Münster, Nordrhein-Westfalen, liegt der Hof von Paul, Magret und Peter Stelthove. Die Landwirtsfamilie kombiniert Ferkelerzeugung und Schweinemast im geschlossenen System mit 150 Zuchtsauen. Die Würfe kommen nach dem Absetzen in den Ferkelaufzuchtstall und anschließend in den Maststall, den die Familie in der Nachbarschaft gepachtet hat.

 

Die Hof- und Betriebsaufgaben hat sich Familie Stelthove aufgeteilt: Paul Stelthove und seine Frau Magret sind für die Zuchtsauen und den Maststall verantwortlich. Ihr Sohn Peter betreut die komplette Ferkelaufzucht von der Säugephase bis zum Umstallen in die Mast.

 

Tierwohlstall

Seit 2011 wachsen die abgesetzten Ferkel im neu gebauten Flatdeck-Stall mit 1.000 Plätzen auf. Junglandwirt Peter Stelthove ist wichtig, dass es seinen Tieren gut geht. „Deshalb habe ich den Stall im Rahmen der Initiative Tierwohl geplant“, so Peter Stelthove.

Die vier Punkte des Tierwohlprogramms im Ferkelaufzuchtstall:

1. Mikroklima-Bereiche in den Flatdecks

Mit der Warmwasserheizung über Twinrohre und der Flatdeck-Bauweise hat der Stall zwei Klimazonen. Die Einstalltemperatur liegt bei 27° C im Stall und 32° C unter der Abdeckung.

2. Schalentränken

3. Beschäftigungsmaterial in Form von Beißkugeln und Baumwollseilen

4. Miscanthus aus eigenem Anbau steht den Ferkeln in einer Raufe zur freien Verfügung

 

Drei Ziele in der Ferkelaufzucht

Neuer Stall, klare Ziele:

- Tiergesundheit

- Hohe Tageszunahmen

- Gute Fundamente

 

Tiergesundheit

Für gute Klauen sorgt der Stallboden. Er besteht teilweise aus Kunststoffgittern und Betonspalten und optimiert so den Abrieb. Für die Tiergesundheit führt Peter Stelthove mit Ausnahme der Impfprogramme nur Einzeltier-Behandlungen durch. Diese erfolgen in enger Absprache mit dem Tierarzt. Zusätzliche Spezialmittel gegen Durchfall lehnt der Junglandwirt hingegen ab: „Das muss über das Futter geregelt werden. Mein Futter, das ich einsetze, muss Durchfallprophylaxe und hohe tägliche Zunahmen verbinden können.“

 

Fütterung

Die Fütterung erfolgt durch ein Flüssigfütterungssystem. Gemeinsam mit Sano hat Landwirt Peter Stelthove Schritt für Schritt das Sano Fütterungskonzept für Ferkel umgesetzt. Besonders wichtig sind die gut zueinander passenden Produkte für die einzelnen Leistungsphasen der Ferkel. Die Durchfallprophylaxe allein mithilfe der Fütterung hat sich in der Praxis bewährt.

 

Ergebnis

Das Sano Fütterungskonzept erfolgreich umsetzen – Peter Stelthove und Werner Daldrup haben es perfektioniert und die Ergebnisse geben ihnen recht: Die Ferkel sind gesund und beschäftigen sich gerne mit dem „Spielzeug“ und den Miscanthus-Raufen. Leistungen auf sehr hohem Niveau sind die Belohnung für Landwirt Stelthove: Vom Absetzen mit ca. 8 kg bis zum Umstallen in die Mast mit ca. 35 kg stiegen die täglichen Zunahmen von durchschnittlich 450 g auf nun 530 g je Tier und Tag.

 

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Sano Verkauf
Ludger Eiting
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