Betriebsreportage: 1000 Liter mehr Milch mit CNCPS!

Bio - Betrieb Gabriel und Betrieb Bitsch aus Österreich

Bio - Betrieb: Markus Gabriel

62 Milchkühe, Österreich
Milchleistungssteigerung um über 1000 Liter

Auch für Bio-Betriebe funktioniert die amerikanische Rationsberechnung! Landwirt Markus Gabriel aus Österreich zeigt das mit seinen 62 Fleckvieh Kühen. Ob Melkroboter, Futtermischwagen oder Kuhdusche, Gabriel scheut sich nicht vor Neuem und modernisiert seinen Stall seit 2017 kontinuierlich.

So kam auch die Rationsberechnung nach amerikanischem Standard. Sano Fachgebietsleiter Florian Schild erstellte eine Ration nach den Bio-Richtlinien und Zielen des Landwirts. Dieser profitiert gleich mehrfach von der Präzisionsfütterung: „Durch die genauere Darstellung von Protein- und Energieversorgung kann ich mein Kraftfutter jetzt viel gezielter einsetzen.“ Das spart Geld und Ressourcen. Gleichzeitig werden die Bedürfnisse der Kühe optimal erfüllt. So stieg die jährliche Milchleistung seit dem letzten Jahr um über 1000 Liter. Aktuell liegt der Jahresdurchschnitt bei 8745 Liter Milch mit 3,92 Prozent Fett und 3,31 Prozent Eiweiß. Der Landwirt ist sehr zufrieden mit der neuen Fütterung: „Niemand muss sich davor fürchten, dass durch die Milchleistungssteigerung Fruchtbarkeit oder Tiergesundheit leiden. Bei uns hat sich sogar beides verbessert.“

 

Betrieb Bitsche:

90 Milchkühe, Österreich
5 Liter mehr Milch

„Ein größerer Milchtank muss her“, lautet die Devise nach einem Dreivierteljahr Futterberechnung nach CNCPS auf dem Betrieb Bitsche im österreichischen Vorarlberg. Sano Fachgebietsleiter Florian Schild machte den Betrieb auf die Futterberechnung nach CNCPS aufmerksam.

Seit der ersten Berechnung im Sommer 2018 geben die 90 Milchkühe auf dem Betrieb richtig Gas. Um gut fünf Liter ist die Milchleistung von anfangs 32 Litern Milch gestiegen. Die Kühe starten nicht nur gut in die Laktation, sie halten die Milch auch über den Laktationsverlauf. Seit der Umstellung auf die neue Rationsberechnung haben die Spätlaktierenden ebenfalls mit der Leistung angezogen. Die amerikanische Rationsberechnung berücksichtigt die Gesundheit der Tiere über spezielle Kontrollparameter. Dass die Vorhersagegenauigkeit passt, zeigen die Gesundheitsdaten des Betriebes. Die somatischen Zellen bewegen sich konstant auf niedrigem Niveau. Die Klauengesundheit und Fruchtbarkeit befinden sich im Top-Bereich. Christian Klien, vom Betrieb Bitsche, ist sich sicher, dass der Betriebserfolg auf die Umstellung der Berechnungsmethode zurückzuführen ist. „Durch die amerikanische Futterberechnung nach dem CNCPS-Modell weiß ich noch genauer, was die Kuh braucht. So kann ich die Tiere besser mit den richtigen Futtermitteln versorgen. Die CNCPS Grundfutteranalyse zeigt mir noch genauer auf, was im Grundfutter steckt. So kann ich die Ration optimal ergänzen.“ Für die Zukunft erwartet sich der Betrieb, dass sich Tiergesundheit und Leistung weiterhin auf hohem Niveau bewegen. Lebensleistung und Lebenstagleistung sollen weiter ansteigen.

 

 

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