Betriebsreportage Hof Möller: Kühe mit viel Milch, gesund und fruchtbar – geht das?

Mit CNCPS zu mehr Leistung, gesünderen und fruchtbaren Kühen!

Betriebsreportage Möller Sano

Mehr Milch schließt gesunde und fruchtbare Kühe nicht aus. Das zeigt auch der Betrieb von Familie Möller in Aukrug, Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit Sano Fachberaterin Sina Piotraschke haben die Kühe innerhalb von nur sechs Monaten einen Anstieg der Milchleistung bei gleichzeitig besserer Gesundheit und Fruchtbarkeit geschafft. Der Schlüssel: die bestmögliche Versorgung der Kühe. Und die gelingt mit der amerikanischen Rationsberechnung nach CNCPS (Cornell Net Carbohydrate and Protein System). Das Ergebnis freut nicht nur den Landwirt und seine Kühe. Auch die Verbraucher aus Aukrug und Umgebung erfreuen sich an frischer Milch von gesunden Kühen, direkt vom Bauernhof.

 

Näher am Futter heißt näher am Tier

Landwirt Delf Möller strebt nach gesunden Kühen, die jetzt und in Zukunft ihr Potenzial voll entfalten. Als langjähriger Sano Kunde will er sich außerdem stetig weiterentwickeln. So kam es, dass auch er sich Anfang 2019 für die intelligente Futteranalyse und Rationsberechnung nach CNCPS entschieden hat. Sein Ziel war, die Futteraufnahme weiter zu steigern, um die Tiergesundheit zu verbessern. Dadurch können die Tiere ihr Potenzial noch besser ausnutzen.

Der Landwirt ließ daraufhin das Grundfutter im Sano Labor auf Verdaulichkeiten untersuchen. Sano Fachberaterin Sina Piotraschke nahm die benötigten Tier-, Umwelt- und Betriebsdaten auf und kombinierte die Informationen in der Rationsberechnung. So ist die Fütterung ganz nah am Tier und seinen Bedürfnissen. Die Analyse sagt außerdem auch die mögliche Futteraufnahme der Tiere noch genauer voraus. Dadurch konnte die Fachberaterin die Rationen für Frischmelker, Laktierende und Trockensteher optimal an die auf dem Betrieb vorhandenen Gegebenheiten und Ziele anpassen.

 

Ein dreifacher Gewinn

Trotz der schwierigen Grundfuttersituation 2018 stieg die durchschnittliche Milchleistung mit der neuen Ration von 28 Litern um mehr als vier Liter an. Aktuell melken die Kühe im Durchschnitt fast 33 Liter bei 4,16 Prozent Fett und 3,42 Prozent Eiweiß. Die Färsen liegen im Schnitt bei 29 Litern.

Passend zu den Betriebszielen entschied sich Sina Piotraschke für den Einsatz von DextroFat Protect® bei den Frischmelkern. Das Zusatzprodukt enthält Zucker und Fett in pansengeschützter Form. Am Dünndarm verfügbar, erhöht es die Energiekonzentration der Ration. Gleichzeitig sorgt die Kombination aus Zucker und Fett für mehr Schmackhaftigkeit. Das führt dazu, dass die Kühe mehr fressen. Ein Effekt, der auch bei den Kühen zu sehen ist.

„Die Frischmelker starten nun sehr viel besser in die Laktation,“ freut sich der Landwirt, „und es gibt deutlich weniger Fälle von Labmagenverlagerungen und Milchfieber.“ Die bessere Versorgung in der kritischen Phase der Frühlaktation zahlt sich aus. Die Kühe zeigen es deutlich in verbesserter Fruchtbarkeit. Die Trächtigkeitsrate aus Erstbesamung stieg bei den Kühen auf 55 Prozent an. Mehr Milch, bessere Fruchtbarkeit und gesündere Kühe – ein Gewinn in dreifacher Hinsicht.

 

Qualität auf ganzer Strecke

Auf dem Hof gibt es Qualität und Transparenz nicht nur am Futtertisch. Auch in der Vermarktung wird darauf Wert gelegt. Mit viel Liebe haben Möllers „Muh2Go“ gegründet, Aukrugs erste Milchtankstelle. Seit Dezember 2016 gibt es dort die frische Milch zum Selber Zapfen direkt im Ortskern – in Selbstbedienung von 5 Uhr in der Früh bis 22 Uhr abends. Der angeschlossene Hofladen bietet noch mehr. Hier gibt es Joghurt, Käse und sogar Eis. Alles aus Milch der Kühe von Familie Möller. Aber auch Marmeladen, Honig und Handgemachtes gibt es in dem liebevoll eingerichteten Laden. Passend zur Saison findet man außerdem Obst und Gemüse aus der Region. Für Fleischliebhaber ist ebenfalls gesorgt. Entweder direkt von den eigens gemästeten Anguskreuzungen oder aus dem Nachbarort. Regionaler geht’s nicht! Ein Konzept, das aufgeht! Denn die Menschen aus der Umgebung stehen mit Begeisterung hinter der Landwirtsfamilie und „Muh2Go“. Überzeugen Sie sich selbst vor Ort oder über die Facebook- und Instagramseite von Hof Möller.

Den Fokus nicht verlieren

Qualität wird auf dem Betrieb auch in Zukunft großgeschrieben. Gemeinsam mit der Sano Fachberaterin wird an den bisherigen Erfolgen angeknüpft, um noch weiter voranzukommen. „Wir wollen die Tierzahl konstant halten und das genetische Potenzial steigern“, schildert Delf Möller seine Ziele. Dabei müssen Leistung und Fruchtbarkeit jedoch weiterhin Hand in Hand gehen. „Der Erfolg aus Erstbesamungen soll weiter auf 60 bis 65 Prozent steigen. Ziel ist es, dass dann jede Kuh auf 10 000 Liter pro Jahr und eine Lebensleistung von 40 000 Liter kommt.“

 

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