Circovirus – schon lange bekannt und doch immer noch ein Problem!

Eine Infektion mit dem Circovirus hat bei Zuchtsauen, Ferkeln und Mastschweinen schwerwiegende Auswirkungen. Folgen einer Erkrankung können je nach Stärke und Verlauf der Infektion unter anderem Fruchtbarkeitsstörungen, lebensschwache Ferkel und Kümmerer zur Folgen haben.

Das Circovirus beim Schwein ist weltweit bekannt und gefürchtet. Bricht das Virus aus, kann es immensen Schaden anrichten. In den 90er Jahren wurde das Virus in Deutschland bekannt. Auf Grund der zahlreichen Symptome wurde erst spät erkannt, dass es sich hierbei um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt. Die verschiedenen Krankheitsbilder wurden weltweit erforscht.

Das Circovirus ist in fast allen Schweinebetrieben vorhanden, äußert sich jedoch nicht auf jedem Betrieb gleich. Auch der Zeitpunkt und die Stärke des Ausbruchs können variieren.

 

Circovirus: Krankheitsauslöser

 

Damit die Erkrankung ausbrechen kann sind Auslöser notwendig. So kann beispielsweise eine zu hohe Belegungsdichte, mangelnde Hygiene, das Mischen verschiedener Tiergruppen oder auch andere Krankheitserreger Auslöser für Circoviren sein. Das Virus schädigt das Immunsystem. Das Immunsystem des Tieres ist nicht mehr stabil, sodass auf Stress nicht mehr wirksam reagiert werden kann.

 

Symptome

 

Wichtige Einflussfaktoren auf die Erkrankung sind PRRS und Mykoplasmen. Oft treten mehrere Symptome der Krankheit gleichzeitig auf: Kümmern, Husten, Durchfall, Fieber, Veränderung der Hautfarbe, vermehrte Abgänge, fleckige Hautveränderung.

Häufig bemerken die Betriebe nicht, dass das Circovirus im Stall ausgebrochen ist. Denken Sie bei Durchfall oder Hustenerkrankungen gleich an Circo? Das sollte jedoch unbedingt gemacht werden. Nicht immer äußert sich das Virus mit deutlich klinischen Symptomen.

 

Prophylaxemaßnahmen

 

Management – und Hygienemaßnahmen können die Gefahr von Circovirus minimieren jedoch nicht hemmen. Hier hilft nur eine gezielte Impfung.

Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Die Mutterschutzimpfung und die direkte Impfung der Ferkel.

Bei der Mutterschutzimpfung wird die Sau geimpft, d.h. das Ferkel hat einen passiven Immunschutz. Dieser Schutz hält nur einige Wochen an, da der Antikörperspiegel im Blut abfällt. Zu empfehlen ist deshalb die direkte Impfung des Ferkels. Das Ferkel baut damit eine eigene aktive Immunisierung auf. Die einmalige Impfung wird am 21. Lebenstag der Ferkel empfohlen. Die Tiere erhalten dadurch einen effektiven Schutz gegen das Circovirus.

 

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