Der Doppeleffekt

Mit San Ammat F® Absetzgewichte erhöht und Ferkelverluste gesenkt

Immer mehr Schweinebetriebe in Tschechien haben sich in den letzten Jahren auf die Repopulation konzentriert: Die alte Genetik ist durch moderne Sauenrassen mit sehr guter Fruchtbarkeit ersetzt worden. Wie also kann ein Betrieb die Absetzgewichte erhöhen und Ferkelverluste senken? Erfahren Sie mehr in dieser Reportage.

Die modernen Rassen erzeugen pro Wurf circa 16 Ferkel. Mit den größeren Würfen wächst zwangsläufig auch der Anteil an Ferkeln mit niedrigerem Geburtsgewicht. Dies steht auch in Verbindung mit einem niedrigeren Absetzgewicht und dem Auseinanderwachsen der Ferkel nach dem Absetzen.

Der Fütterungsautomat

In der Praxis setzt man immer mehr einen technischen Fütterungsautomaten ein. Diese Automaten sind in zwei Kategorien aufgeteilt: Für Prestarter und für Milchaustauscher. Fütterungsautomaten für Prestarter sind geeignet für Ferkel ab dem fünften Lebenstag. Durch das Warmwasser stehen den Ferkeln warme Breie zur Verfügung. Als Zugabe kann auch Milchaustauscher mit eingemischt werden. Alternativ kann man den Prestarter- Fütterungsautomaten auch zur Ernährung von älteren Ferkeln mit niedrigem Gewicht benutzen.

Bei Automaten für Milchaustauscher gibt es zwei Typen:

  • Zum einen in Automaten für Ferkel, welche nur mit Milchaustauscher befüllt werden. Damit die Funktionalität des Systems gewährleistet ist, muss die Technik und der Milchaustauscher zueinander passen. Besonders bei Systemen, die Milch im Stundentakt ausgeben, ist es wichtig vor dem Ferkeldurchlauf einen „Trockentest“ durchzuführen. Hier dürfen sich keine Klumpen bilden, da es sonst zur Reduktion der Milchaustauschermenge führt.
  • Zum anderen gibt es das sogenannte Cup-System. Bei diesem System haben die Ferkel 24 Stunden freien Zugang zu dem Milchaustauscher, der in den Milch-Tassen zirkuliert. Der Vorteil von diesem System ist, dass die Sau in der Bucht bleibt. Somit gelangen die Ferkel jederzeit an die Milch.

Besonders in Tschechien werden viele Fütterungsautomaten eingesetzt. Der Betrieb Agra Řisuty setzt auf das Tassensystem. Die Erfolge mit diesem System sind bei diesem landwirtschaftlichen Betrieb kaum zu übertreffen.

Milchbeifütterung bei Agra Řisuty

In Tschechien, genauer gesagt in Smečno liegt der Zuchtsauen Betrieb Agra Řisuty. Insgesamt besitzt der Betrieb 300 Zuchtsauen. Die Landwirtschaft hatte 2015 eine Säugezeit von 21 Tagen. Damals betrug das Gewicht der abgesetzten Ferkel 5,7 kg.   

Einsatz von San Ammat F®

Damit die Ferkel ein gleichmäßigeres Absetzgewicht erreichen, begann der Landwirt und Sano Fachberater Radek Štolc die Ferkel ab dem zweiten Lebenstag bis zum 21. Lebenstag mit der Ferkelmilch San Ammat F® zu füttern. Die Milch wird jeden Morgen frisch zubereitet und je nach Bedarf nachgefüllt. Besonders wichtig ist die Desinfektion der Leitung und des Milchbehälters. Dies wird jeden Tag mit einem speziellen Mittel gereinigt. Die Desinfektion hat hohe Priorität, da ansonsten die Milch sauer wird. Besonders im Sommer besteht die Gefahr, einer sauren Milch. Die Anrührtemperatur für SanAmmat F® liegt bei 45 °C. Die Tränketemperatur nach der Zubereitung ist circa 37 °C. Das SanAmmat F® setzt der Landwirt mit Kaliumsorbat ein, das hat wiederum den Vorteil, dass die Milch nicht verdirbt.

Der tägliche Verbrauch des Sano Produktes liegt durchschnittlich bei zwei Liter Milch pro Ferkel.

Umstellung des Zyklus

Am Sommerende hat Pavel Vicenec, Leiter der Tierproduktion, auf den Dreiwochen-Rhythmus umgestellt. Dadurch verlängert sich die Säugephase um eine Woche und die Ferkel werden am 28. Lebenstag abgesetzt. Derzeit liegt das Absetzgewicht bei 8 kg. Die Durchschnittszahl der abgesetzten Ferkel pro Wurf stieg von 11,5 auf 12,7 Ferkel. „Wir arbeiten hartnäckig daran, die abgesetzten Ferkel pro Wurf noch weiter zu erhöhen“, betont Pavel Vicenec.

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