Fasersan Trag®

NEU: Mit höherem Anteil bakteriell fermentierbarer Substanz

Tragende Zuchtsauen benötigen für ihr Wohlbefinden und zur Sättigung einen entsprechenden Gehalt an hochwertiger Rohfaser im Futter. Mit der richtigen Faserquelle verbessern sich Gesundheit und Leistung der Sauen. Sano hat nun das Produkt Fasersan Trag weiterentwickelt und verbessert. Es enthält ab sofort eine optimierte Lignocellulose.

 

Sano hat das Produkt Fasersan Trag® für Zuchtsauen weiterentwickelt und verbessert. Fasersan Trag® enthält ab sofort eine optimierte Lignocellulose. Diese neue Lignocellulose besteht aus einer synergistischen Kombination an nicht fermentierbarer und höheren Anteilen fermentierbarer Faser (BFS).

 

Die fermentierbare Faser (BFS) bringt dem Sauenhalter folgende Vorteile:

 

  • Die fermentierbaren Faserbestandteile fördern die positiven Darmbakterien (Milchsäurebakterien) im Dickdarm, erhöhen die Milchsäurebildung und senken somit den Gehalt an unerwünschten Keimen im Verdauungstrakt.
  • Krankmachende Keime werden im Darm gebunden und abgetötet.
  • Die Darmgesundheit und die Immunabwehr werden gefördert.
  • Ein verminderter Keimgehalt im Verdauungstrakt bedeutet gleichzeitig weniger Keime im Kot und damit im Stall.
  • Ein reduzierter Keimgehalt im Stall führt zu weniger MMA-Fällen.
  • BFS fixieren Stickstoff im Dickdarm, minimieren somit die Ammoniakbildung im Darm und verbessern das Stallklima.
  • Die Durchflussrate des Verdauungsbreies wird reguliert und die Kotkonsistenz verbessert. Somit setzen die tragenden Sauen leichter Kot ab und Verstopfungen, die häufig zu MMA führen, wird vorgebeugt.
  • Konstante Fermentationsprozesse im Dickdarm führen zu einer gleichmäßigen Glukoseproduktion und damit zu einem konstanten Blutglukosespiegel.
  • Geringere Schwankungen des Blutglukosegehaltes führen zu einer geringeren Produktion des Stresshormons Cortisol und somit zu ruhigeren Sauen.

 

Lignocellulose als Faserträger

Lignocellulose hat sich als eine qualitativ hochwertige Faserquelle in der Fütterung von tragenden Sauen bereits seit vielen Jahren bewährt. Bei Lignocellulose handelt es sich um eine „gesunde“ Rohfaserquelle ohne Mykotoxine. Lignocellulose hat keinen Einfluss auf die Säurebindungskapazität des Futters und enthält kein Calcium. Somit beeinflusst Lignocellulose den Basenüberschuss des Futters nicht. Ein zu hoher Basenüberschuss begünstigt MMA-Erkrankungen.

 

Mindestgehalte einhalten

Unter Faser versteht man Zellwandbestandteile der Pflanzen. Die Rohfaser ist schon lange ein Thema im Bereich der Fütterung tragender Sauen. Rechtlich ist seit 2006 in der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung geregelt: Trächtige (Jung-) Sauen sind bis eine Woche vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin mit Alleinfutter eines Rohfaseranteils von 8 % in der Trockensubstanz (entspricht 7 % bei 88 % TS) zu füttern. Alternativ muss eine Rohfaseraufnahme von 200 g pro Tier und Tag gewährleistet sein. Das Thema Tierwohl ist präsenter denn je. Die Ziele der Initiative sehen unter anderen eine ausreichende Sättigung und Beschäftigung der Tiere mit dem Futter vor. Deshalb sollte den Sauen ausreichend Faser im Futter angeboten werden.

 

Faser ist nicht gleich Faser

Um die rechtlich geforderte Mindestfaseraufnahme tragender Sauen zu gewährleisten, werden unterschiedliche Rohfaserquellen eingesetzt.

Die Verdaulichkeit von Fasern variiert im Schwein stark – je nach Faserquelle, Alter und Gewicht des Schweines. Generell gilt, dass mit steigendem Alter und Gewicht die Faserverdaulichkeit zunimmt, da die Enzymtätigkeit im Organismus steigt. Die Rohfaser besteht aus einem Anteil verdaulicher und unverdaulicher Faser. Die eingesetzten Rohfaserquellen sollten neben unverdaulichen Anteilen auch immer verdauliche Faserarten im Dickdarm enthalten. Man spricht dabei von der sogenannten „bakteriell fermentierbaren Substanz“ (BFS).

 

Futter für Darmbakterien

Die BFS kann von den Dickdarmbakterien als Nahrung genutzt werden. Ziel ist es, die Dickdarmbakterien mit einer ausreichenden Menge BFS zu „füttern“. Positive Darmbakterien wie Milchsäure- und Bifidobakterien werden somit gefördert. Dies wirkt sich stabilisierend auf die Darmgesundheit aus. Ein gesunder Darm, als größtes Immunorgan des Schweines, gewährleistet eine hohe Abwehrkraft gegen E.coli und andere krankheitserregende Keime.

 

 

Nutzen auch Sie die Vorteile vom verbesserten Fasersan Trag® und lassen Sie sich die Mischung für die tragenden Sauen von Ihrem Sano Fachberater optimieren.

Ihr direkter Kontakt zu uns

Dr. Jörg Bekkering
Produktmanager
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