Fütterungsratgeber: Mittelmast

Mastschweine

Bild im Stall - Mastschweine in der Mittelmast beim Fressen.

Entscheidend für die wirtschaftliche Schweinemast ist die bedarfsgerechte Fütterung in den unterschiedlichen Mastphasen. Zentraler Bestandteil der Eigenmischungen ist ein Mineralfutter, das zu den eingesetzten Komponenten passt. In der Mittelmast von ca. 40 kg bis 70 kg spielt neben der Futterverwertung und den hohen Zunahmen auch die Tiergesundheit eine besondere Rolle. Erfahren Sie hier im Fütterungskonzept Mastschweine alles über die optimale Fütterung in allen Mastphasen.


Für ein optimales Management in der Mittelmast für Mastschweine gilt es daher folgende Kernfragen zu beantworten:

1.  Wie gelingt es, eine sehr gute Futterverwertung und  hohe tägliche Zunahmen zu erzielen?

2.  Wie erreicht Ihr Betrieb eine stark reduzierte N- und P-Bilanz in der Gülle?

3.  Wie lassen sich geringe Verluste verwirklichen?

 

 

Was in der Mittelmast wichtig ist - Mastschweine

 

  • Ab ca. 40 kg steigt der Fettansatz, wodurch sich der Nährstoffbedarf verändert.
  • Der gezielte Einsatz kristalliner Aminosäuren und Phytasen hilft Stickstoff und Phosphor in der Fütterung von Mastschweinen zu reduzieren.

 

Phasenfütterung zahlt sich bei Mastschweinen aus

 

Der Zuwachs eines Mastschweins setzt sich mit steigender Lebendmasse anders zusammen als zu Beginn der Mast. In der Ferkelaufzucht und in der Vormast war der Proteinansatz noch sehr hoch, weshalb das Futter mehr Protein bzw. Aminosäuren enthält, um den Fleischansatz zu fördern. Ab etwa 40 kg erhöht sich das Proteinansatzvermögen von Schweinen kaum noch, wohingegen der Fettansatz weiter ansteigt (Abb. 4). Das heißt, dass das Mastfutter für Schweine ab 40 kg bei optimaler Aminosäuren-Ausstattung weniger Protein enthalten kann. Besser am sich stetig verändernden Nährstoffbedarf ausgerichtet ist die 3-Phasen-Mast. Am exaktesten füttern Sie mit einer Multi-Phasen-Mast. Dies hat neben den geringeren Kosten für Eiweißfutter und einer besseren Futterverwertung zusätzlich den positiven Effekt, dass weniger Stickstoff (N) mit der Gülle ausgeschieden wird. Auch der Phosphorgehalt (P) kann im Endmastfutter deutlich reduziert werden.

 

N-reduzierte Fütterung

 

Zur Reduzierung der N-Ausscheidungen hat sich in der Schweinemast der Einsatz kristalliner Aminosäuren wie Lysin, Methionin, Threonin sowie in speziellen Situationen auch Tryptophan bewährt. Auf jedem Betrieb sind von Mischung bis Haltung unterschiedliche Faktoren gegeben. Ein Patentrezept oder ein Futter, das für alle Situationen passt, gibt es deshalb nicht. Aus diesem Grund sind die Sano Mastminerale mit unterschiedlichen Gehalten der einzelnen Aminosäuren ausgestattet, um den verschiedenen Situationen auf den Betrieben gerecht zu werden. Als Faustregel gilt: Je mehr Aminosäuren in den richtigen Verhältnissen enthalten sind, desto mehr teure Eiweißkomponenten können in der Mischung eingespart werden und desto besser fällt die Gülle- und Stoffstrombilanz des Betriebes aus. Spezielle Vor- und Endmastminerale helfen zusätzlich dabei, besonders viel Stickstoff einzusparen.


P-reduzierte Fütterung

 

In viehstarken Regionen ist nicht nur der Stickstoff im Fokus der Düngeverordnung, sondern auch der  Phosphor. Um die mineralischen P-Quellen zu verringern, setzt man in der Fütterung das seit vielen Jahren bewährte Enzym Phytase ein. Phytase spaltet die pflanzlichen Phytinmoleküle auf und ermöglicht den Schweinen auf diese Weise, den pflanzlichen Phosphor zu verdauen. Durch alternative Eiweißquellen in den Mastmischungen, wie Rapsextraktionsschrot, kann der P-Gehalt im Mineralfutter weiter abgesenkt werden. Der Hintergrund: Rapsextraktionsschrot enthält bereits viel Phosphor. In der Endmast können Landwirte zudem häufig komplett auf mineralische P-Quellen verzichten.


Je weniger Stickstoff und Phosphor ausgeschieden werden, desto mehr Tiere pro Hektar dürfen Sie halten:

Um diesen Gegebenheiten gerecht zu werden, sollten Sie Ihre Mastschweine daher in mindestens zwei,  besser noch in drei oder mehr Phasen füttern, die sich nach dem jeweiligen Bedarf im entsprechenden Gewichtsabschnitt richten. Im Futter für Ihre Mittel- bzw. Endmastschweine sollten der Phosphor- und der Rohproteingehalt gesenkt werden. Die Proteinreduzierung ist allerdings nur möglich, wenn alle noch.

 
Stellen Sie Ihre Schweine deshalb bei etwa 40 kg auf die Mittelmastmischung um. Mischen Sie 3 % Sano Mineralfutter in Ihre Mittelmastmischung für Mastschweine.

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