Propylenglykol in Grassilagen?

Siliermittel sichern Grundfutterqualität

Siliermittel für Grassilage Sano - Landwirt mit Labacsil Siliermittel im Silo
Grassilagen und Maissilagen bilden die Basis für Milchviehrationen. Grassilagen von hoher Qualität liefern Rohprotein, Zucker und Strukturkomponenten: Die neutrale Detergenzienfaser (NDF) und saure Detergenzienfaser (ADF). Sie sind wichtig für eine wiederkäuergerechte und pansenschonende Fütterung. Grassilagen sind im Vergleich mit Maissilagen aufwändiger und teurer. Beim Gras sind es mindestens vier Überfahrten: Auf Mähen, Wenden und Schwaden folgt erst Häcksler, Ladewagen oder Rundballenpresse. Je nach Standort haben Sie diesen Aufwand drei bis sechsmal im Jahr. Ein gutes Siliermanagement ist deshalb das A und O. Bei nur minderer Grundfutterqualität müssen mehr teurere (Zukauf-)Komponenten in die Ration.
 
Der Ausgleich erfolgt durch:
• Protein aus Eiweißkraftfutter
• Zucker aus Melasse oder Zuckerspezialprodukte
• Physikalisch effektive Faser durch Strohzulage

 

Was ist Silierung?


Die Milchsäurebakterien kommen natürlich auf dem geernteten Pflanzenmaterial vor. Im Silo setzen die absterbenden Pflanzenzellen Zucker frei. Milchsäurebakterien wandeln diesen in Milchsäure um. Der pH-Wert im Silo sinkt ab. Hefen und Schimmelpilze können sich nicht mehr vermehren und sterben ab. Die Silage ist stabil.

 

Grassilagen: Warum Siliermittel zusetzen?


Pflanzenart, Witterung, Jahreszeit, Düngung und weitere Faktoren beeinflussen Menge und Qualität der Milchsäurebakterien auf den Pflanzen. Deshalb schwanken Menge und Qualität dieses natürlichen Siliermittels. Sie kennen die Leistungsfähigkeit der natürlich vorhandenen Milchsäurebakterien auf ihrem Gras nicht. Der Erfolg der Silierung gleicht einem Lotteriespiel. Die Lösung: Setzen Sie geprüfte Siliermittel ein. Das stellt eine verlustarme Silierung sicher. Die Futterqualität bleibt durch kontrollierte Milchsäuregärung erhalten.

 

Die Sano Siliermittel: GERINGE INVESTITION, GROSSE WIRKUNG


 

Heterofermentative Milchsäurebakterien


 
Labacsil® Stabil ist mit dem DLG-Gütezeichen der Wirkungsrichtung 2 – Verbesserung der aeroben Stabilität – ausgezeichnet. Es hilft effektiv, Nacherwärmung zu verhindern.
Der Vorteil: Die heterofermentativen Milchsäurebakterien von Labacsil® Stabil produzieren neben der Milchsäure auch Essigsäure. Die Essigsäure unterdrückt Hefen. Der Silostock bleibt unter Lufteinfluss länger stabil. Die Essigsäure wird zeitversetzt zur Milchsäure gebildet. Deshalb müssen die mit Labacsil® Stabil behandelten Silagen mindestens acht Wochen geschlossen bleiben.
 
Sie lassen ihr Silo mit dem 1. Schnitt vier Monate geschlossen?

Dann profitieren Sie von einem weiteren Vorteil. Unser Tipp: Mischen Sie Labacsil® und Labacsil® Stabil.
Kombinieren Sie 100 g homofermentative (Labacsil®) und 100 g heterofermentative (Labacsil® Stabil) Bakterien ein. Aufwandmenge: 1 bis 1,2 g Bakterienmischung pro Tonne Frischmasse.
 
Grassilage als Ketoseschutz?

Lassen Sie das Silo mindestens vier Monate geschlossen. Dann liefert Ihre Grassilage den Ketoseschutz gleich mit. Die Bakterienkombination bildet ca. 40 g Propylenglykol pro kg Trockenmasse (Lau et al., 2018 / Elite Magazin 1/2019). Bei 50 % Grassilage im Grundfutter sind 6 bis 7 kg TM. Das entspricht 240 bis 280 g Propylenglykol pro Tier und Tag. Fazit: Die Kombination aus Labacsil® und Labacsil® Stabil beugt effektiv gegen Ketose vor.
 
Woran sehe ich das Propylenglykol drin ist?

Auf bisherigen Futteranalysen ist Propylenglykol nicht ausgewiesen. Sie finden allenfalls den Alkoholgehalt. Viele Alkohol in Silagen ist negativ zu bewerten. Propylenglykol gehört zu den Alkoholen. Es wirkt positiv auf den Energiestoffwechsel und schützt vor Ketose und Fettleber.

Eine Analyse im Sano Labor nach CNCPS bringt Ihnen Klarheit:

Propylenglykol finden Sie unter der chemischen Bezeichnung 1,2-Propandiol auf dem Analysebericht.

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