Siliermanagement Grassilage

Mehr Milch durch optimale Grassilage

Grün, dünn, mehrmals im Jahr geschnitten – Grassilagen bilden die Basis für eine wiederkäuergerechte Fütterung und liefern wertvolles Eiweiß. Doch nicht immer liegt das Eiweiß auch wirklich in der biologisch wirksamen Struktur vor. Vom Mähen bis zur Silage kann der Eiweißgehalt drastisch sinken. Wir zeigen, worauf Sie achten sollten.

 

Grassilage: Alles Protein


Im Zusammenhang mit Grassilagen steht häufig der Kennwert Rohproteingehalt. Silageanalysen erfassen das Protein im Allgemeinen als Rohprotein. Das ist jedoch nur ein Sammelbegriff für alle stickstoffhaltigen Verbindungen. Der Rohproteingehalt als alleinige Kennzahl spiegelt das für die Milchproduktion verfügbare Protein nur unzureichend wider. Der Grund: Neben dem eigentlichen Reinprotein sind auch noch sogenannte Nicht-Protein-Stickstoff-(NPN)-Verbindungen enthalten. Unter Reinprotein versteht man zu Eiweiß verbundene Aminosäuren.
 

Reineiweisabbau


Im Frischgras beträgt der Anteil des Reinproteins am Rohprotein etwa 80 Prozent. Neben dem Reinprotein sind auch noch freie Aminosäuren, Ammoniak und sonstige N-Verbindungen enthalten, die alle im Pansen schnell abbaubar sind. Wird aus dem Frischgras die Silage, verändert sich die Zusammensetzung des Rohproteins. Das vorhandene Reineiweiß wird mikrobiell abgebaut – im Fachjargon Proteolyse genannt. Bei der Proteolyse geht der Gehalt an Reinprotein im Rohprotein von 80 Prozent auf etwa 50 Prozent zurück. Das wirkt sich auf den Futterwert aus: Das Reineiweiß verringert sich und damit sinkt das pansenstabile Durchflussprotein (UDP) und das nutzbare Rohprotein (nXP).
 

Eiweisqualität verbessern


Silierung ist im Grunde das Freiwerden von Zuckern aus den absterbenden Pflanzenzellen und dessen Umwandlung in Milchsäure. Für die Vergärung sorgen Milchsäurebakterien, die natürlich auf dem geernteten Pflanzenmaterial vorkommen sowie Milchsäurebakterien, die mittels biologischer Siliermittel hinzukommen. Alle Maßnahmen, die den klassischen Siliererfolg verbessern, führen auch zu einer höheren Eiweißwertigkeit. Eine direkte Verbindung gibt es zwischen dem Ammoniakgehalt und dem Konserviererfolg: Ein hoher Ammoniakgehalt ist immer Ausdruck von schlechter Silage.
 

Siliererfolg absichern


Nach der luftdichten Abdeckung des Silos ist es besonders wichtig, dass der pH-Wert möglichst schnell und deutlich absinkt, um den Eiweißabbau durch Gärschädlinge zu verhindern. Labacsil®-Siliermittel helfen, den pH-Wert schnell abzusenken, den Eiweißabbau zu verringern und Nährstoffverluste, Futterverderb sowie Schimmel zu stoppen.

 

Warum Siliermittel einsetzen?


Die Menge und Qualität der natürlichen Milchsäurebakterien schwankt enorm. Beides kann nicht sicher vorausgesagt werden, sie sind bei der Silierung unbekannt. Wie beim Lotteriespiel muss man, ohne zu wissen, wie leistungsfähig die Milchsäurebakterien sind, auf Glück hoffen. Eine verlustarme Milchsäuregärung, die die Futterqualität erhält, ist nur durch den Zusatz von geprüften Siliermitteln sichergestellt. Das DLG-Gütesiegel ist dabei ein hilfreicher Wegweiser.
 

Investition, die sich auszahlt?


Der Einsatz der DLG geprüften Labacsil®-Siliermittel ist eine Investition, die sich auszahlt. Siliermittel sichern den Silierprozess und damit die Silagequalität zusätzlich ab. Sie sind eine Art Versicherung für gute Silagen – vorausgesetzt das Siliermanagement stimmt.

Labacsil® Duo entspricht einer Investition von nur 2,40 Euro pro Tonne Grassilage.
Labacsil® Stabil entspricht einer Investition von nur 1,10 Euro pro Tonne Silage.

 

So fördern Sie gezielt Milchsäurebildung in Grassilagen:


+ Saubere Mahd in 7 bis 8 cm Höhe
+ Kurze Feldliegezeiten mit effektivem Anwelken
+ Einsatz von Siliermittel
+ Breite Verteilung im Silo in dünnen Schichten
+ Hohe Verdichtung
+ Sofortige, schnelle und sauerstoffdichte Abdeckung nach Abschluss der Silobefüllung
 

Das bessere Kraftfutter


Silagen sind der Hauptbestandteil der täglich gefressenen Futtermenge. Grassilage mit guter Qualität hält die Kühe gesund, bringt Milch und hilft teures Kraftfutter einzusparen. Deshalb darf gutes Grundfutter etwas kosten. Denn: Schlechte Grassilagen sind bezogen auf die Herstellungskosten genau so teuer wie gute - aber die Folgekosten für vermehrten Kraftfuttereinsatz und schlechterer Leistung respektive Tiergesundheit sind deutlich höher.
 
Nutzen auch Sie die wirkungsvollen Labacsil®-Siliermittel und lassen Sie sich von Ihrem Sano Fachberater schon heute für gute Grassilage-Qualitäten des Jahrgangs beraten.

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