„Wer rastet, der rostet“

Umbaumaßnahmen im Sano Produktionswerk in Grafenwald

Elektronische Hängebahn im Werk

„Man muss immerfort verändern, erneuern, verjüngen, um nicht zu verstocken“, sagte einst schon Johann Wolfgang von Goethe. Verändern, erneuern, verjüngen ist gerade im Technikbereich unerlässlich. So hat Sano im Juli dieses Jahres Modernisierungsmaßnahmen in der Produktion durchgeführt. Was hat sich nun verändert? Wir blicken im Interview mit Sano Betriebsleiter Marc Wasmuth gemeinsam hinter die Kulissen.

 

„Herr Wasmuth, geben Sie uns einen Einblick, was wurde erneuert?

Marc Wasmuth: „Bei den Umbaumaßnahmen im Juli stand die Erneuerung der elektrischen Hängebahnen im Mittelpunkt. Sie sind das Verbindungsstück zwischen Produktion, Hochregallager und Verladung und transportieren, einfach gesagt, die gefüllten Säcke und Big Bags von A nach B.“

 

„Was haben Sie an den Hängebahnen erneuert?“

Marc Wasmuth: „Die Hängebahnen bewegen sich vollautomatisch auf einem Schienensystem. Das Wichtigste war der Einbau einer neuen Steuerung. Damit haben wir den Vorteil, Ersatzteile problemlos beziehen zu können. Außerdem gibt es nun eine neue Sicherheitseinrichtung. So können wir das Risiko für Störungen im Lager minimieren.“

 

„Warum mussten die elektrischen Hängebahnen erneuert werden?“

Marc Wasmuth: „Die Modernisierung der elektrischen Hängebahnen war schon länger geplant. Die veränderten Anforderungen an ein elektronisches Regalbediensystem machten es erforderlich, diese Maßnahmen durchzuführen.“

 

„Welchen Nutzen ziehen unsere Kunden daraus?“

Marc Wasmuth: „Der Vorteil für unsere Kunden liegt ganz klar darin, dass unser Elektrohängebahnsystem deutlich mehr an einem Tag zwischen Produktion und Lager transportieren kann. Dadurch ist auch die Leistungsmenge gestiegen. Durch die Anschaffung eines neunten Fahrzeuges auf der Hängebahn kann Sano somit noch mehr Waren intern transportieren.“

 

„Wie ging der Umbau vonstatten?“

Marc Wasmuth: „Die komplette Abwicklung erfolgte über Firmen, die direkt vor Ort sind. Wir haben somit immer einen Ansprechpartner unweit vom Standort Grafenwald. Lobend erwähnen möchte ich, dass es eine besonders gute Abwicklung und Leistung des gesamten Sano Teams gewesen ist.“

 

„Können Sie uns sagen, welche Schritte in Zukunft geplant sind?“

Marc Wasmuth: „‘Wer rastet, der rostet‘, heißt es so schön. Wir wollen stets auf dem aktuellsten Stand sein und werden deshalb auch weiterhin mögliche Optimierungen verfolgen und anstreben – um unseren Kunden auch in Zukunft Produkte von höchster Qualität zu bieten.“

 

„Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch, Herr Wasmuth.“