Beratung Schwein

Für viele Ferkel und viel Fleisch

Der wertvolle Magerfleischanteil des Mastschweines hängt bereits von der Fütterung der tragenden Sau ab, da schon im Mutterleib die Anzahl der Muskeln angelegt wird. Nach der Geburt wird der Magerfleischanteil weiter durch die Entwicklung des Ferkels und die täglichen Zunahmen bestimmt. 

Später im Maststall ist es wichtig, die Tiere nicht zu verfetten und dennoch auf hohem Niveau wachsen zu lassen, sowie rechtzeitig zu schlachten, um die optimalen Magerfleischprozente zu erreichen.

Dieses Beispiel verdeutlicht noch einmal, welche Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Lebens- und Leistungsphasen bestehen.

Jeder Beteiligte an der Schweinefleischproduktion sollte also die bestmögliche Leistung in seinem Bereich erzielen.

Darüber hinaus sollten die Tiere optimal auf die nachgelagerten Phasen vorbereitet werden. Dies erhöht den Gewinn im geschlossenen System und verschafft entscheidende Wettbewerbsvorteile in der arbeitsteiligen Produktion.

Eine erfolgreiche Ferkel- und Qualitätsfleischerzeugung ist also nur möglich, wenn die Bedürfnisse der Tiere in den unterschiedlichen Lebens- und Leistungsphasen optimal erfüllt werden.