Maissilage vor Nacherwärmung schützen – mit Labacsil® Stabil

Maissilage ist ein sehr nährstoffreiches Grundfuttermittel. Gehäckselter Mais siliert sehr gut. Häufig kommt es jedoch zu Problemen mit Nacherwärmung nach dem Öffnen der Silos. Lesen Sie hier, wie eine Nacherwärmung wirkungsvoll verhindert werden kann.

Gehäckselter Mais siliert sehr gut und weißt hohe Stärkegehalte von > 30 % auf. Die hohen Stärke- und damit auch Energiegehalte sind ein wichtiges Ziel beim Anbau von Silomais. Nach dem Öffnen der Silos begünstigt dies jedoch die Aktivität von Hefen. Die Folge: Gerade energiereiche Maissilagen neigen zur Nacherwärmung. Das erwärmte Futter verliert an Energie und gleichzeitig fressen die Tiere weniger davon.

Um Nacherwärmungen erfolgreich zu unterbinden, empfiehlt sich die Bekämpfung der Hefe-Aktivität mittels Essigsäure. Essigsäure unterdrückt die Hefen und verlängert die Stabilität der Silage unter Lufteinfluss. Da heterofermentative Milchsäurebakterien neben der Milchsäure zusätzlich auch Essigsäure produzieren, sind diese zur Konservierung von Maissilagen besonders geeignet. Die Essigsäurebildung erfolgt dabei zeitversetzt nach der Milchsäurebildung. Daher müssen die behandelten Silagen vor dem Verfüttern mindestens 6, besser 8 Wochen geschlossen bleiben. Dann erzielen die Milchsäurebakterien eine effektive Wirkung gegen die Hefen.

Vor diesem Hintergrund hat Sano speziell für beste Maissilagen ein biologisches Siliermittel mit heterofermentativen Milchsäurebakterien entwickelt: Labacsil® Stabil

Labacsil® Stabil ist mit dem DLG-Gütezeichen der Wirkungsrichtung 2 – Verbesserung der aeroben Stabilität – ausgezeichnet.

Dosierung Labacsil® Stabil

Mit einem 100 g Beutel Labacsil® Stabil können bei einer Aufwandmenge von 0,5 g pro to Siliergut insgesamt 200 to Silage behandelt werden. Daraus ergibt sich eine geringe Investition von nur 1,10 € je Tonne Siliergut. Labacsil® Stabil kann zuverlässig auch mit geringeren Wassermengen von nur 10 ml bis 1.000 ml pro to Siliergut dosiert werden.

Anwendung

  • Einen sauberen 10 Liter Eimer zur Hälfte (5 Liter) mit sauberem Wasser befüllen.
  • Den gesamten Inhalt eines 100 g Beutels in diesen 5 Liter Wasser auflösen.
  • Diese 5 Liter zu verdünnende Lösung (zvL) entsprechend des vorgesehenen Dosiervolumens mit sauberem Wasser auffüllen (Wassermenge siehe Dosiertabelle).

Dosiertabelle Labacsil® Stabil für die MINIMAL-Dosierung:

Dosiervolumen

Flüssigkeitsmenge

zvL

Wasser

(ml / to Siliergut)

gesamt (Liter)

(Liter)

(Liter)

100

20

5

15

250

50

5

45

500

100

5

95

750

150

5

145

1.000

200

5

195

 

Sollen noch geringere Wassermengen mittels MICRO-Dosierung ausgebracht werden, ergeben sich folgende Dosiervolumina:

  • 50 ml Dosiervolumen / to Siliergut = 100 g Beutel in 10 l Wasser auflösen
  • 10 ml Dosiervolumen / to Siliergut = 100 g Beutel in 2 l Wasser auflösen

Die Vorteile von Labacsil® Stabil auf einem Blick:

  • Die heterofermentativen Milchsäurebakterien produzieren neben der Milchsäure auch Essigsäure.
  • Die Essigsäure hilft, die Hefen zu unterdrücken und die Stabilität unter Lufteinfluss zu verlängern.
  • Labacsil® Stabil ist mit dem DLG-Gütezeichen der Gruppe 2 – Verbesserung der aeroben Stabilität – ausgezeichnet.
  • Mit nur 1,10 € je Tonne Siliergut verbessern Sie effektiv die Qualität und Stabilität Ihrer Silagen

Nutzen auch Sie die Schutzwirkung von Labacsil® Stabil gegenüber Nacherwärmungen und lassen Sie sich von Ihrem Fachberater schon heute für gute Maissilagequalitäten des Jahrgangs 2017 beraten.

Ihr direkter Kontakt zu uns

Dr. Jörg Bekkering
Produktmanager
+49 8744 96010