Saugferkel-Beifütterung

Was ist bei technischen Systemen zu beachten?

Die Auswahl an technischen Systemen zur Beifütterung von Saugferkeln mit Milch und Brei ist groß. Welches System für den einzelnen Betrieb nun das passende ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

 

Bei allen Sauengenetiken hat sich in den vergangen Jahren die Anzahl der lebend geboren Ferkel erhöht. Und rein anatomisch reicht die Zitzenanzahl nicht immer für alle Ferkel. Durch einen Milchmangel der Sau kann es zudem zu einer schlechteren Versorgung der Ferkel kommen. In diesen Situationen helfen nur Ammensauen oder das Zufüttern von Milchaustauschern und / oder einem Brei.

Technische Systeme

Die Bandbreite der technischen Systeme für die Beifütterung im Abferkelstall ist groß. Mobile Anmisch- und Ausdosierbehälter (Milchtaxi) erleichtern die Verteilung der Milch per Hand. Die Versorgung mit Milch kann aber auch über stationäre Milchautomaten für Kleingruppen erfolgen, oder über automatische Milchleitungssysteme, bei denen die Milch in jede Abferkelbucht gelangt.

Neben der persönlichen Neigung des Betriebsleiters / Betreuers für die Systemauswahl sind die Größen der Sauengruppen und der Produktionsrhythmus im Betrieb die ausschlaggebenden Faktoren. Diese Punkte sollten vor dem Kauf mit den jeweiligen Anbietern besprochen werden.

 

Hygiene besonders wichtig

Milchaustauscher und Brei versorgen die Ferkel mit hochwertigem Protein und leicht verdaulichem Fett, sowie mit Vitaminen und Spurenelementen. Die Aufnahme und die Verdauung der Ergänzungsfuttermittel verbessern sich, wenn sie warm angeboten werden. Allerdings ist die warme Milch auch für Keime ein gutes Nährmedium. Deshalb muss unbedingt auf die regelmäßige Reinigung der Anlagen geachtet werden und die Reinigungsmöglichkeiten gilt es schon in die Kaufentscheidung einzubeziehen. Die Technik sollte beständig gegenüber Säuren und Laugen sein.

 

Wasserqualität

Neben der Technik und dem Milchaustauscher spielt die Wasserqualität ebenfalls eine große Rolle für den Erfolg. So hängen die Stabilität und die Haltbarkeit des angeführten Milchpulvers von der Qualität des Wassers ab. Einmal am Tag sollten alle Milchreste aus dem System entfernt werden. Um möglichst wenig Milch wegschütten zu müssen, ist es wichtig, die täglich benötigte Milchmenge möglichst genau zu kalkulieren. Die genaue Dokumentation der Anmisch- und Verbrauchsmengen ist hierfür eine große Hilfe.

 

Sano bietet mit SanAmmat F – als Milch und SanAmmat Puddino – als Brei zwei Produkte an, die in allen gängigen technischen Systemen genutzt werden können. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Sano Fachberater oder Ihrer Sano Vertretung beraten.

Ihr direkter Kontakt zu uns

Dr. Jörg Bekkering
Produktmanager
+49 8744 96010

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Das Plus für Saugferkel: Sano hat einen speziellen Ferkelbrei als zusätzlichen Baustein in der Saugferkelbeifütterung entwickelt. Mit SanAmmat F® und Bonni-M® Forte verbindet Sano in SanAmmat Puddino® Ferkelmilch und Prestarter für eine einfache

Fachberaterin Raabe auf dem Betrieb Wessenthaler

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